Großer Andrang beim Ökumenischen Seniorenkreis

Schon vor dem offiziellen Beginn am 20. Oktober 2026 strömten zahlreiche Seniorinnen und Senioren in die liebevoll herbstlich geschmückte Tuchbleichenhalle. Die Organisatorinnen um Monika Nohe-Weinert hatten alle Hände voll zu tun, für jeden Gast einen Platz zu finden.

Wie immer waren auch die Tische der herbstlichen Jahreszeit entsprechend durch das Helferteam schön geschmückt, was immer wieder dankend und bewundernd zur Kenntnis genommen wurde.

Auch Monika Nohe-Weinert zeigte sich bei ihrer Begrüßung überrascht über das große Interesse, das sicher auch durch die erstmalige Presseveröffentlichung auf diese Veranstaltung beeinflusst wurde. Besonders herzlich hieß sie die Gäste willkommen, die erstmals an der Runde teilnahmen. Zugleich äußerte sie die Hoffnung, sie künftig regelmäßig bei den Seniorennachmittagen begrüßen zu dürfen.

Ein besonderer Anziehungspunkt war das reich bestückte Kuchenbuffet, das von den Gästen rasch erobert wurde. Die Damen des Teams hatten erneut eine große Auswahl an köstlichen Backwaren vorbereitet. Auch ein Korb voller Laugenbrezeln fand reißenden Absatz.

Nachdem die Kaffeegedecke nach und nach abgeräumt waren und die Gespräche lebhafter wurden, begann der traditionelle Teil mit kleinen Vorträgen.

Den Auftakt machte Maria Roth. Auch Erika Kleinberger durfte mit einem lustigen Beitrag nicht fehlen – beide bereichern die Nachmittage regelmäßig mit heiteren oder auch nachdenklichen Texten.

Anschließend las Waltraud Horchheimer den Schwank von der Kuckucksuhr vor und konnte sich dabei selbst das Lachen kaum verkneifen. Zum Abschluss trug Karlheinz Streib aus seinem „Büchlein“ einige kurze Mundarttexte vor.

Nach einem kurzen Hinweis auf die Möglichkeit, ein von Gerald Hoffmann gestiftetes Gemälde zu erwerben, kündigte Monika Nohe-Weinert einen weiteren Programmpunkt an. Beim vorherigen Seniorennachmittag war ein Gemälde von Bernhard Hoffmann amerikanisch versteigert worden. Als der Wecker klingelte, warfen gleich zwei Gäste gleichzeitig ihren Beitrag in die Kassen. Einer von ihnen verzichtete großzügig zugunsten des anderen auf das Bild. Hoffmann hatte ihm jedoch schon damals versprochen, dass er nicht leer ausgehen würde, und brachte deshalb zu diesem Nachmittag ein weiteres Gemälde mit. Der Beschenkte freute sich sehr und bedankte sich herzlich dafür.

Mit fortschreitender Zeit löste sich die Runde langsam auf. Während das Helferteam noch mit dem Aufräumen beschäftigt war, machten sich die Seniorinnen und Senioren zufrieden auf den Heimweg.

Viele Gäste bedankten sich ausdrücklich bei Monika Nohe-Weinert und ihrem Team für die liebevolle Gestaltung und Organisation des Nachmittags. Die Veranstaltung bot erneut eine schöne Gelegenheit, Menschen zu treffen, denen man im Alltag nur selten oder gar nicht begegnet.

Das nächste Treffen findet am 1. Dezember statt. Es beginnt zur Mittagszeit mit einem leckeren Mittagessen. Danach folgen ein Gottesdienst in der evangelischen Kirche und zum Abschluss die Kaffeerunde mit Kuchen in der Tuchbleiche. Dank des Engagements der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer wird die Halle dann bereits vorweihnachtlich geschmückt sein. Das Helferteam freut sich schon jetzt wieder auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

Text: Bernhard Hoffmann
Fotos: Roland Rupp