
Sieben Jugendliche feierten in der evangelischen Kirche am 3. Mai 2026 ihre Konfirmation mit einem festlicher Gottesdienst.


Gemeinsam mit den Kirchenältesten zogen die Jugendlichen in die Kirche ein. In ihrer Begrüßung stellte Pfarrerin Franziska Schmidt die Konfirmandinnen und Konfirmanden in den Mittelpunkt: ein Tag des „Ja-Sagens“ – zum Glauben, zu Gott und zum eigenen Lebensweg. Die Gemeinde stimmte zunächst in das Lied „Danke für diesen guten Morgen“ ein. Organistin SungHye Moon begleitete den Gottesdienst.


Der Gottesdienst spannte einen Bogen zwischen Tradition und Gegenwart. So wurde der bekannte Psalm 23 in moderner Form gebetet. Mit der Schriftlesung aus Psalm 121 klang das zentrale Thema des Tages an: Gottes Begleitung auf allen Wegen. Im Lied „Wo Menschen sich vergessen“ wurde dieser Gedanke weitergetragen.

In ihrer Predigt wählte die Pfarrerin ein lebensnahes Bild: den „Hut“. Ob Mütze, Sonnenhut oder Helm – sie alle schützen den Menschen im Alltag. So, erklärte sie, sei auch Gottes Segen zu verstehen: wie ein unsichtbarer Schutz, der nicht vor allem bewahre, aber durch Krisen hindurchtrage. Die Konfirmation markiere dabei einen Übergang – einen „Ausgang“ aus der Kindheit und zugleich einen „Eingang“ in einen neuen Lebensabschnitt. Die Jugendlichen bestätigten an diesem Tag bewusst ihre Taufe und sagten Ja zu einem Leben im Glauben.
Zugleich machte die Predigt deutlich, dass dieser Segen nicht nur ein Geschenk ist, sondern auch Auftrag: Wer sich getragen weiß, kann selbst für andere zum Halt werden. „Wir können den Hut teilen“, so die Pfarrerin – etwa indem wir anderen beistehen oder mit Respekt begegnen. Ein zentraler Moment des Gottesdienstes war die Einsegnung. Nacheinander traten die Jugendlichen vor den Altar, wo ihnen unter Handauflegung der persönliche Segen zugesprochen wurde. Musikalisch wurde dieser Teil unter anderem vom Ensemble mit „You raise me up“ sowie vom Gemeindelied „Der Herr segne dich“ begleitet.

Persönlich wurde es in den Fürbitten, die teilweise von den Familien und Paten selbst formuliert wurden. Sie dankten für Familie, Freundschaften und die gemeinsame Zeit und baten zugleich für Jugendliche weltweit, für Frieden und für den Zusammenhalt in ihren Familien. Weitere Lieder wie „Ich möchte, dass einer mit mir geht“ und unterstrichen die Bitten und Hoffnungen des Gottesdienstes.
Am Ende des Gottesdienstes stand der Segen. Mit Musik zogen die Konfirmierten schließlich aus der Kirche aus – begleitet von ihren Familien und der Gemeinde in einen neuen Lebensabschnitt.
B+T. mbue
