
Die Stadtverwaltung Neckargemünd hatte die ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer des Bürgermobils zu einem gemeinsamen Dankesessen eingeladen. Mit dieser Veranstaltung würdigte die Stadt das außergewöhnliche Engagement derjenigen, die seit der Inbetriebnahme des Bürgermobils im Oktober 2025 einen wichtigen Beitrag zur Mobilität und Teilhabe vieler Bürgerinnen und Bürger besonders in den Ortsteilen leisten.
Begrüßt wurden die Teilnehmer von Bürgermeister Seidel, der in seiner Ansprache das soziale Engagement der Fahrer sowie die hervorragende Organisation durch die Ortsverwaltungen hervorhob. Das Bürgermobil wird vollständig von den Ortsverwaltungen betrieben und koordiniert – ein Modell, das sich durch kurze Wege, hohe Verlässlichkeit und große Bürgernähe auszeichnet.
Im Rahmen einer kleinen Vorstellungsrunde berichteten die Fahrer über ihre persönlichen Beweggründe für ihr ehrenamtliches Engagement. Immer wieder wurde dabei deutlich, wie sehr sie die Dankbarkeit und Wertschätzung der Fahrgäste motiviert. Viele schilderten, dass die Fahrten nicht nur praktische Hilfe leisten, sondern auch Begegnungen ermöglichen, die den sozialen Zusammenhalt in den Stadtteilen stärken.
Ein besonderer Dank galt der Volksbank Neckartal-Stiftung die das Bürgermobil der Stadt kostenfrei zur Verfügung gestellt hat. Die Stadt Neckargemünd übernimmt im Gegenzug sämtliche laufenden Kosten wie Unterhalt, Versicherung, Steuern und Betriebsstoffe. Dieses Zusammenspiel aus bürgerschaftlichem Engagement, kommunaler Unterstützung und regionaler Förderung macht das Projekt zu einem beispielhaften Gemeinschaftsmodell.
Seit dem Start im Oktober 2025 wurden durch die ehrenamtlichen Fahrer annähernd 250 Fahrten durchgeführt – ein eindrucksvoller Beleg für den Bedarf und die Bedeutung des Angebots. Um die wachsende Nachfrage auch künftig zuverlässig bedienen zu können, sucht die Stadt weiterhin zusätzliche Fahrerinnen und Fahrer, die sich in dieses erfolgreiche Projekt für ein paar Stunden pro Monat einbringen möchten.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich bei ihrer jeweiligen Ortsverwaltung melden.
Text & Bilder: Satdt Ngd