Am letzten Märzwochenende lud der Sportschützenverein Dilsberg erneut zu seinem traditionellen Ostereierschießen ein. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag strömten zahlreiche Besucher ins Schützenhaus – darunter viele Familien, Neugierige und auch erfahrene Schützen.

Auf dem 10-Meter-Stand war die „Jagd“ auf die begehrten Ostereier an beiden Tagen eröffnet. Ob vor oder nach dem Essen: Der Andrang riss kaum ab. Insgesamt 2.520 Eier wurden verkauft.


Unterstützt wurden die Teilnehmenden von Vereinsmitgliedern, die als Standaufsicht für einen sicheren und reibungslosen Ablauf sorgten. Sie erklärten gleichzeitig auch die Grundlagen des Schießens mit dem Luftgewehr, mit unterschiedlich großem Erfolg umgesetzt wurden bei der „Jagd“ nach den bunten Eiern.


Das Prinzip war einfach und motivierend: Jeder Treffer im schwarzen Bereich der Scheibe wurde mit mindestens einem Ei belohnt. Wer genau in die Mitte der Scheibe traf, also einen „Zehner“ erzielte, durfte sich sogar über zwei Eier freuen.


Diesen Anreiz ließ sich kaum jemand entgehen. Wenn es einmal nicht so gut klappte, konnten im Schießleiterbüro – wo wie jedes Jahr die Auswertung stattfand – weitere Scheiben ausprobiert werden, um die Treffsicherheit zu verbessern. Für die jüngsten Gäste gab es zudem ein süßes Trostpflaster, falls die Ausbeute einmal geringer ausfiel.


Für das leibliche Wohl sorgte an beiden Tagen das Küchenteam mit Schnitzel, Wurstsalat, Pommes und weiteren Köstlichkeiten.


Am Sonntag gab es auch Kaffee und Kuchen der von den „privaten Konditoren“ aus dem Verein gespendet wurde. Da ließ es sich im gemütlichen Beisammensitzen gut aushalten.


Hinter der Theke sorgten zahlreiche Helfer dafür, dass Getränke wie Fassbier, Wein, Wasser und Limonade zügig ausgeschenkt wurden und niemand durstig blieb.


Das Ostereierschießen zeigte einmal mehr, wie lebendig das Vereinsleben in Dilsberg ist – und wie gut es gelingt, Tradition, Gemeinschaft und Spaß miteinander zu verbinden.
B. Sandra Rupp
T. Rüdiger Meier/red



