Helferfest Groove Night 2026 – 4000 Euro gingen an die Neckargemünder Tafel

Eine Freilichtbühne, vier Bands und ein neuer Besucherrekord: Die fünfte Dilsberger Groove Night im August ließ den Dilsberg zum Festivalerlebnis werden. Mehr als 800 Besucher kamen, um zu feiern und Musik zu genießen. Damit eine Veranstaltung dieser Größe gelingen kann, braucht es viele helfende Hände. Ihnen dankte der Verein Dilsberg Aktiv jetzt mit einem Helferfest im katholischen Pfarrhof. Höhepunkt am Freitagabend war die Spendenübergabe an die Neckargemünder Tafel.

Olaf Witt, Vorstand von Dilsberg Aktiv, überreichte einen Scheck über 4000 Euro an Rosi Dubinsky, Ulrike Hester und Rosie Ruckes von der Tafel. Der Betrag kam bei der 2026er Groove Night zusammen, bei der The Lost Capodastros, Miss Daisy and her Backseat Lovers, Unexpected und erstmals die Heidelberger Band Potzblitz für den guten Zeck auftraten. „Wir hatten einen furiosen Abend“, schwärmte Witt.

Im Vergleich zum Vorjahr waren es noch einmal 100 bis 200 Besucher mehr, schätzte er. Für die Tafel ist die Spende ein wichtiger Beitrag. Mit dem Geld könne sie Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs zukaufen, erklärte Dubinsky. Dazu zählen zum Beispiel Reis, Zucker, Mehl und Hygieneartikel. Auch die Tafel sei auf ehrenamtliche Helfer angewiesen. Sie übernehmen Fahrten, sortieren Waren und helfen beim Verkauf. Sie sei gerührt, wie viel Herzblut und Engagement in der Groove Night stecken. „Aus tiefem Herzen danke ich euch!“, sagte sie.

Dass Vereine einander unterstützen, ist auch ein Anliegen von Dilsberg Aktiv. Der Verein wurde 2024 gegründet, um soziale Projekte fördern zu können. Bis bei der Groove Night die Musik spielt, ist allerdings viel Arbeit nötig. „Man muss lange vorher Puste haben“, sagte Witt rückblickend. Etwa ein halbes Jahr vor dem Festival beginnen die Vorbereitungen. Teams werden gebildet, Aufgaben verteilt und Abläufe abgestimmt. Kurz vorher muss dann die Bühne vorbereitet werden, die Bands brauchen Zeit für ihre Soundchecks. Getränke, Grill und Flammkuchen-Ape wollen organisiert sein.

Mindestens 50 Menschen wirken hinter den Kulissen, belegen Flammkuchen und sorgen für Getränkenachschub. Bislang hätten sich zum Glück immer genügend Helfer gefunden, so Witt. Auch Jugendliche packten mit an – die Groove Night ziehe erfreulicherweise alle Altersklassen an. Zugleich stärkten Dilsberger Unternehmen die Veranstaltung mit Spenden und ermöglichten so die umfangreichen Vorbereitungen. Witt dankte allen Helfern und Unterstützern, insbesondere Lui Jakob. Er wirbelt im Hintergrund und ist einer der wichtigsten Antreiber des Festivals. Auch den Bewohnern der Bergfeste galt der Dank des Vereins. Sie waren damit einverstanden, dass die Groove Night eine halbe Stunde länger dauert, erzählte Jeanette Roth von Dilsberg Aktiv. Das sei nicht selbstverständlich.

Ein Dankeschön für die tolle Zusammenarbeit richtete Witt auch an Manuel Brox von der katholischen Kirche für die unkomplizierte Hilfe und Tatkraft. Seit Kurzem nutzt Dilsberg Aktiv das Steinhäuschen im Pfarrhof der katholischen Kirche für die monatlichen „Dilsberg hockt“-Treffen. Brox konnte leider an dem Abend nicht dabei sein, für ihn nahm Katharina Gromann den Präsentkorb stellvertretend entgegen. Nach dem offiziellen Teil war Zeit für Gespräche und gemeinsames Essen. Bei Kürbissuppe, Grillwürstchen und Getränken ließen die Gäste den Abend an Feuerschale und Stehtischen unter sternenklarem Himmel ausklingen.

T.+B. mbue