Portrait

Frans Hermans

 

Jahrgang 1934
geb. in Merksem/Antwerpen (B)
Heirat Dezember 1956 in Dilsberg,
hier wohnhaft seit Oktober 1958

Hobbys: Archäologie, Numismatik, Heimatkunde, Literatur. Nach dem Erlernen der deutschen Sprache führte das „Steckenpferd“ Heimatkunde zu ersten Veröffentlichungen im Heidelberger Tageblatt (April 1960).

Es folgten Kindergeschichten und Gedichte in diversen deutschen Tageszeitungen und Schulbuchverlagen (u. a. in Ethik, 3. Jahrgangsstufe, in drei Bundesländern).

1987 - das erste heimatkundliche Werk „Wassernot im Burgflecken Dilsberg“
1990 - „Streit zwischen den Landschaden von Steinach und den Bürgern von Dilsberg“ - mit Stefan Wiltschko
 
Weitere Veröffentlichungen:
„Johann David Carl Wilhelmi – Ev. Ref. Pfarrer in Dilsberg (1991); „Die Lochmühle in Dilsberg-Rainbach – Aus ihrer 600jährigen Geschichte“ (1992); „Die Rose von Dilsberg“ (2000); „Chronik des 1888 gegründeten kath. Kirchenchors Cäcilia“ (2000); „Die Geschichte der Dilsberger Nachtwächter“ (2001); „Perkeo und das Heidelberger Fass“ (Kinderbuch, 2001); „80 Jahre Jugendherberge Dilsberg 1924–2004“ (2003); „Winterzeit. Dilsberger Advents- und Weihnachtsgeschichten“ (2003); „Hört, ihr Leut, und lasst euch sagen …von Orgeldieben, Wasserratten und Sauermilchmardern … (2008); „Dilsberger Ansichtskarten, Dilsberg im Wandel der Zeit“ (2008 mit Burkhard Zantopp).
Regelmäßige Beiträge in „Unser Land“ in Form von Heimatgeschichten und Lyrik. Norddeutsche Übersetzungen von Lyrik in „Platt“ (durch Gudrun Wendt) erscheinen des Öfteren in der „Hamburger Morgenpost“.
 

Gedichte & Geschichten


Bücher von Frans Hermans

  

Still, so still …

Nur noch die Vögel
kommen zu Besuch
und pfeifen
fröhlich
Heiterkeit.
 
Der Himmel neblig,
grau und
weit!
 
Sonst – 
ist es still,
mucksmäuschen still,
so still…
 
Kein Gast, Besuch,
kein Schritt, kein Laut,
Verkehrsgeknatter …
 
Nur Ruhe pur
und Einsamkeit
auf diesem
Totenacker …
 
November/Dezember  2006
Alter Friedhof, Dilsberg
           

 

Ole Karkhoff, Dilsbarg

Bloots noch de Vogels
koomt to Besöök
un piepen
vergnöögt
Bliedheit.

De Heven nevelig,
gries un
wiet!

Ansünsten –
 is dat still,
mucksmüüschen still,
so still …

Keen Gast, Besöök,
keen Schritt, keen Toon,
Verkehrsgeknatter …

Bloots Roh heel un deel
un Eensomkeit
op düssen
Dodenacker …

Plattdeutsch: erschienen in„De Kennung“ 2007
Zeitschrift für plattdeutsche Gemeindearbeit