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vorher nachher
Säuberungsaktion des Obst- und Gartenbauvereins (OGV Dilsberg)
rund um die Brunnenstube am Reitenberg im Dilsbergerhof
17. Oktober 2020
  
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Viele Dilsberger kennen die Brunnenstube am Reitenberg, die einst den Dilsbergerhof und seit vielen Jahrzehnten bis heute noch den Brunnen im Dilsbergerhof mit frischem Quellwasser versorgt.
  
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Nachdem die Brunnenstube dort in die Jahre gekommen war, hat der Obst- und Gartenbauverein bereits im Jahr 2002 unter dem damaligen Vorsitzenden Rudolf Maurer, dem Bauleiter Franz Göschl und vielen weiteren Helfern wie z. B. Erich Hofman, Konrad Kramer, Ottfried Mann, Eugen Mayer, Kurt Heger, Rudi Nimmervoll und Karl Ohlhauser eine gründliche Renovierung durchgeführt. Damals wurden dort die Seitenwände mit Sandsteinen errichtet und der Zugang mit Sandsteinplatten belegt sowie auch die Wasserführung renoviert. Zahlreiche Dilsberger Firmen und Institutionen hatten seinerzeit die Aktion großzügig gesponsert.
   
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Die toll renovierte Anlage, die seinerzeit mit einem Volksfest eingeweiht wurde, ist nun trotz gelegentlicher kleiner Putzaktionen immer mehr zugewuchert. Die Natur hat vor allem das Umfeld der Quellfassung Schritt für Schritt zurückerobert. Der Anblick von überwucherndem Gehölz und Sträuchern, von Brombeerhecken und Efeuranken sowie durch Windbruch querliegenden großen Baumstämme erinnerten an das „Dornröschenschloß“, das auf den Prinz wartet.
  
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Aber es dauerte keine 100 Jahre wie im Märchen bis die Mannen des Obst- und Gartenbauvereins unter dem jetzigen Vorsitzenden Karlheinz Streib die Idee hatten, die Brunnenanlage wieder sehenswert zu machen. Mitte Oktober rückte man mit schwerem Gerät an und war zu Arbeitsbeginn doch sehr skeptisch, ob man in einer angemessenen Zeitspanne die geplanten Arbeiten erledigen könne.
  
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Nach einer eingehenden Lagebesprechung wurde aber in die Hände gespuckt und frisch ging es ans Werk. Rudolf und Wolfgang Maurer hatten schweres Gerät aufgefahren, das die Arbeiten doch wesentlich erleichterten. Traktor mit Greifarm für die Baumstämme und auch die Profikettensäge haben dabei gute Dienste geleistet. Während die einen Helfer die großen Bäume vor Ort zersägten und mittels Kette und Zugseil mit dem Traktor aus dem Wald zogen, waren die anderen damit beschäftigt, die Hecken und Efeuranken aus der Sandsteinmauer und dem Umfeld zu entfernen und verdorrte Baumreste vom angrenzenden Wald dem „Häckselmeister“ zuzuführen.
   
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Dass solche Arbeiten auch Hunger und Durst verursachen, ist unbestritten. Das von Romy Neumann servierte Vesper mit belegten Brötchen war deshalb zur Frühstückspause mehr als willkommen und wurde von allen genossen.
  
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Und auch das Fläschchen Bier hat die Arbeitsmoral wieder steigen lassen, so dass nach einem anschließenden kräftigen Einsatz die Arbeiten mit der Reinigung der Anlage bereits gegen 13:00 Uhr abgeschlossen werden konnten, was selbst die Mitarbeiter des OGV überraschte.
  
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Fast keiner hätte gedacht, dass dies so schnell bewältigt werden konnte. Sicher war das dem engagierten Einsatz der OGV-Mitglieder Rainer Neumann, Wolfgang Berberich, Ludwig Jakob und Wolfgang Maurer zu verdanken, wobei es sich auch Ehrenvorsitzender Rudolf Mauer es nicht nehmen ließ, dabei kräftig mitzuwirken.
  
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Die obligatorische „Nachbesprechung“ brachte nochmals die aufgetretenen Schwierigkeiten und Probleme dieser Aktion zu Tage. Vorsitzender Karlheinz Streib dankte dabei abschließend allen Helfern für ihren ehrenamtlichen Einsatz, wobei er hervorhob, dass es Spaß gemacht habe, mit einem solch engagierten Team solche Aktionen durchzuführen mit der Gewissheit, mal wieder etwas Gutes gemäß der Satzung für die Bürgerschaft getan zu haben. Nun hat sich auch schon jemand gefunden, der die Inschrift über dem Quelleingang erneuert. Ludwig Greulich, der schon seinerzeit diese wichtige Arbeit ausgeführt hat, hat sich auch diesmal dazu wieder bereit erklärt.
  
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So ist auch noch eine Bepflanzung auf der Böschung links und rechts des Auslaufs geplant. Hier sollen heimische Gehölze angesiedelt werden, die zur Arterhaltung der Insekten beitragen sollen. Damit war klar, dass auch für 2021 weitere Projekte geplant sind, weil es einfach Spaßt macht und jeder, der Lust hat mitzuhelfen, kann sich gerne bei den Vorstandsmitgliedern des OGV melden. In seinen Dank schloss Streib abschließend auch den Vereinsfotograf Roland Rupp mit ein, der es sich nicht nehmen ließ, die gesamte Zeit über viele Fotos für das Vereinsarchiv zu schießen. Sein Kommentar zum Abschluss: „Das waren nahezu 4 Stunden Akkordarbeit; Ihr habt sprichwörtlich geschafft wie die „Brunnebutzer“.
   
Bericht: Obst- und Gartenbauverein
Fotos: Roland Rupp

 28.10.2020