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v.l. Angelina Ferenci, Josefine Beller, Benedikt Kluckert, Rafael Büch
   
Endlich Konfirmation in Dilsberg
20. September 2020
  
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Dieses Jahr mussten unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden lange auf ihre Einsegnung warten, denn der für Anfang Mai vorgesehene Termin fiel der Corona-Pandemie zum Opfer. Familie Kluckert war sogar inzwischen verzogen und reiste jetzt aus Norddeutschland an.
   
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Am 20. September war es dann endlich soweit. Leider durfte nur die engste Familie teilnehmen, d.h. die restliche Gemeinde konnte nicht dabei sein. Natürlich war auch der gesamte Ablauf coronabedingt anders als sonst.
   
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So zogen die Konfirmanden und die Pfarrerin hintereinander mit Abstand in die Kirche ein. Es fehlte die immer sehr geschätzte Willkommensmusik der Trachtenkapelle des Musikvereins Dilsberg und die Begleitung der Ältesten.
  
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Da kein Gesang erlaubt war, erklangen Orgel und Posaune, gespielt von Herrn Prof. Schemmel (Orgel) und Herrn Damian Schneider (Posaune) sehr intensiv.
 
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Pfarrerin Michaela Deichl verknüpfte den Psalm 37,5 „Befiel dem Herrn Deine Wege und hoffe auf ihn. Er wird`s wohl machen“ mit ihrer Predigt, in der es um den Kompass ging. Als Fixpunkt der Orientierung hat man einen Kompass, der immer nach Norden zeigt, so kann man seinen Kompass Glauben immer an dem Fixpunkt Gott ausrichten. „Befiel dem Herrn Deine Wege“ bedeutet: „Deine Wege Gott anvertrauen“. Die Liebe Gottes bleibt immer verlässlich, auch wenn sich auf der Erde und im einzelnen Leben viel verändert. Die Konfirmanden sollen sich auf Gott einnorden, ihn in ihre Entscheidungen einbeziehen. Er verspricht, ein verlässlicher Begleiter zu sein. Als Erinnerung an diese Predigt bekamen die Konfirmanden jeder einen Kompass geschenkt.
  
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Die Konfirmandinnen und Konfirmanden wurden jetzt an ihre erste Taufe erinnert. Die Konfirmation ist eine weitere Station auf dem Weg zu Gott. Nach dem von allen anwesenden Christen gemurmelten Glaubensbekenntnis wurden Josefine Beller, Rafael Büch, Angelina Ferenci, Benedikt Kluckert eingesegnet. Sie bekamen ihren Kompass und eine kleine Kette mit Kreuz umgehängt.
   
evKonfirmation14 Es folgte die Ansprache des Ältesten-Vertreters Markus Winter, der die neuen Gemeindemitglieder in der Gemeinde willkommen hieß und sie aber auch auf ihre Rechte und Pflichten aufmerksam machte.
 
Da in diesem Jahr kein Abendmahl gefeiert werden konnte, lauschte man noch dem letzten Lied „Lobe den Herrn meine Seele“, das von der Posaune geblasen wurde und einen sehr emotionalen Schluss dieser etwas „anderen“ Konfirmation bildete.    

Text: Annegret Boehner
Bilder: Claudia Rittmüller
29.09.2020