OR Briefkopf
   
Bericht aus dem Ortschaftsrat -
Sitzung 14. September 2020
   

Der Dilsberger Ortschaftsrat hat sich nach siebenmonatiger Pause wieder einmal getroffen. Wenn auch in dieser Zeit der Kontakt durch telefonische Absprachen und Beschlüsse erhalten blieb, so wurde das persönliche Aufeinandertreffen doch als ein “Aufschnaufen“ empfunden.

  

Im Mittelpunkt der Sitzung stand die Beantragung der Haushaltsmittel.  Hier schlug der Ortsvorsteher Streib vor, die Anforderungen für das Haushaltsjahr 2020, die bisher aus unterschiedlichen Gründen nicht oder nicht vollständig erledigt werden konnten, erneut zu beantragen. Diesen Vorschlag nahmen die Ratsmitglieder einstimmig an. Neben den alten Anträgen wie z.B. der Herstellung eines Vordaches an der Friedhofskapelle oder der Erweiterung des Parkplatzes hinter der „Schönen Aussicht“ wurden neu beantragt:

  • Errichtung des Zaunes an der Grundschule
  • Anschluss des Dilsbergerhofes an das Glasfaserkabel, das schon bis zum Klärbecken verlegt ist
  • Zusätzlicher Stauraum für die Graf-von-Lauffen-Halle.

    

Am sog. Freiwilligentag wird der Obst- und Gartenbauverein auf dem Friedhof Dilsbergerhof, am Gräberfeld für anonyme Bestattungen das bisherige kleine Birkenkreuz durch ein großes Eichenkreuz ersetzen. Das bedarf größerer Ausgrabungs- und Betonierungsarbeiten. Das Kreuz wurde von zwei Dilsberger Frauen gespendet. Deren weitergehendem Wunsch, eine Steinumrandung mit Aufschrift anzubringen, möchte der Ortschaftsrat nicht nachkommen, u.a. um den besonderen Charakter dieses Gräberfeldes beizubehalten.

   

Breiten Raum nahm nach so langer sitzungsloser Zeit der Tagesordnungspunkt „Mitteilungen und Anfragen“ ein. Darunter vielen folgende Sachverhalte:

  • In Dilsberg soll zunächst an einer Bushaltestelle ein Informationssystem installiert werden. Der Ortschaftsrat wählte die Haltestelle an der Volksbank Neckartal aus.
  • Die anstehende Überprüfung der Straßenbeleuchtung in der Bachgasse in Dilsbergerhof soll nun Ende Oktober erfolgen.
  • In einigen Tagen wird zwischen der Leitung des Jugendherbergswerkes und der Stadt- bzw. Ortsverwaltung die Installation einer E-Bike-Ladestation an der Jugendherberge besprochen.
  • Der Brunnen an der Mückenlocher Straße kann auch aufgrund von neuen Bauauflagen nicht mehr zu vertretbaren Kosten in Gang gesetzt werden. Er soll bepflanzt werden.
  • Der Ortsvorsteher gab noch einmal den Hinweis, dass gemäß Landesbauordnung, keine Steingärten mehr errichtet werden können.
  • Ob neben der vorhandenen Information am Bundeswendeplatz erneut in Info-Schild zur Geschichte Dilsbergs am Tor angebracht werden soll, wird noch weiter diskutiert. Das bisherige Schild ist im Rahmen der Baumaßnahmen spurlos verschwunden.
  • Der Ortsvorsteher fragt erneut beim Gymnasium an, ob sie an der Erstellung eines Graffitis am Bannholzweg interessiert sind. Die Notwendigkeit eines solchen Graffitis, mit dem LKW-Fahrer vor dem falschen Abbiegen in den Bannholzweg gewarnt werden sollen, wird allerdings von einigen Mitgliedern des Ortschaftsrats bestritten.
  • Pandemiebedingt werden in diesem Jahr sowohl die Weihnachtsmeile als auch der Martinsumzug ausfallen. Auch die Feier zum Volkstrauertag wird in der bisherigen Form nicht durchgeführt werden. Vielleicht wird eine schlichte Kranzniederlegung stattfinden .
  • In einzelnen Vereinen finden wohl Überlegungen statt, anstelle der Weihnachtsmeile doch einige Stände aufzustellen. Diese Initiativen können allerdings von Orts- und Stadtverwaltung als Veranstalter aufgrund der Corona-Pandemie nicht mitgetragen werden.
  • Die Nachpflanzung der Friedenslinde wird noch im Herbst erfolgen.
  • Die Beleuchtung des Zugangs zur Tuchbleiche ist kurz vor der Fertigstellung.

  

Schließlich wurde noch das Dauerthema Verkehrssituation am Kindergarten angesprochen. Dessen Leiterin hat im Gespräch mit dem Ortsvorsteher zugesichert, dass bei Elternabenden und anderen Gelegenheiten die Kindergarteneltern immer darauf hingewiesen werden, nicht mit dem PKW in den Allmendweg einzufahren, um andere Kinder und Anwohner nicht zu gefährden.

    
Walter Berroth
16.09.2020