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OR Briefkopf
 
  
Bericht aus dem Ortschaftsrat -
Sitzung 17. Februar 2019
   
Obwohl die Ortschaftsräte diesmal nicht über Bauanträge abzustimmen hatten, gab es viel zu besprechen bei der Februar-Sitzung des Ortschaftsrates Dilsberg.
   
OR Bericht022019 Hauptthema war diesmal der Verkehr und wie man hier im Ort Verbesserung erreichen kann. Der Abschlussbericht des „Arbeitskreises Wege“ war das herausragende Thema, mit dem sich der Ortschaftsrat in dieser Sitzung lange und intensiv beschäftigt hat. Zu Beginn dieses Tagesordnungspunktes bedankte sich Ortsvorsteher Bernhard Hoffmann bei den Mitgliedern des Arbeitskreises recht herzlich für die tagelange ehrenamtliche Tätigkeit und den mit zahlreichen rechtlichen und organisatorischen Hinweisen gespickten Abschlussbericht. Die Hauptarbeit dabei hatte sicher Frau Sonja Harth, die in vielen Stunden die Ergebnisse von Begehungen mit zahlreichen Fotos der Situationen zusammengetragen und dokumentiert hat. Natürlich kann so ein umfangreiches Projekt nicht ohne entsprechend engagierte Mitstreiterinnen gelingen, dies waren Frau Verena Seufert, die Schulleiterin, Frau Witt-Herrmann, sowie die Ortschaftsrätinnen Monika Nohe-Weinert und Ingrid Schmitt.
Als kleines äußeres Zeichen der Anerkennung wurden durch den Ortsvorsteher Präsente überreicht. Nach einer kurzen Einführung von Frau Harth, aus welchen Beweggründen dieser Arbeitskreis entstanden ist, gingen die Ortschaftsräte daran, die einzelnen Situationen des Berichts zu analysieren. Dabei geht es vor allem um die Schwächsten unserer Bürger, die Kinder und die Älteren. Zahlreiche Fußwege wurden systematisch anhand der bestehenden Situationen besprochen und entsprechende Maßnahmen beschlossen. Diese werden nun zuerst mit dem Gemeindevollzugsdienst besprochen werden und dann an das Straßenverkehrsamt weitergeleitet. Sicher werden diese Themen bei einer der nächsten Verkehrstagfahrt vor Ort erneut behandelt und dann die entsprechenden verkehrsrechtlichen Anordnungen von dort getroffen. Dabei ging es überwiegend um Überwege die teils als Querungshilfen, teils als Zebrastreifen beantragt werden sollen.
Nun war bei der Vielzahl der Punkte auch den Ortschaftsräten bewusst, dass wohl nicht alles wie beantragt genehmigt werden wird, aber ein Versuch sollte es allemal Wert sein in dem Bewusstsein, für die Bürgerinnen und Bürger das optimale getan zu haben.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Aktion von Ortschaftrat Karlheinz Streib, der durch das Sammeln von ca. 60 Unterschriften bei den Anwohnern in den Straßen „Am Blumenstrich“ und „Tillyweg“ dem Wunsch auf Installation eines Verkehrsspiegels an der Einmündung des Blumenstrichs in die Kreisstraße neue Impulse verleihen möchte, um eine Wiederaufnahme unseres bereits schon zweimal abgelehnten Antrages beim Straßenverkehrsamtes zu erreichen. Ob es gelingt, wird die Zukunft zeigen. Jedenfalls sind die Anwohner dieses Ortsteils fast komplett der Meinung, dass dieser Verkehrsspiegel zur Erhöhung der Sicherheit beitragen wird, obwohl das Straßenverkehrsamt für eine Entscheidung immer auch die Unfallstatistik an solchen Punkten heranzieht. Da dort nur wenige Unfälle gemeldet wurden, obwohl viel mehr dort passiert ist, man sich oft auch ohne Polizei einigt, dürfte auch diesmal viel Kraftaufwand nötig sein, die Verkehrstagfahrt von der Notwendigkeit eines Verkehrsspiegels dort zu überzeugen.
   
Der Antrag von Ortschaftsrat Hoefele, am Anfang der Straßen Bannholzweg, Am Schänzel und Im Schafgarten die Zahl 30 auf den Straßen aufzubringen wurde einstimmig befürwortet, da dort auch immer wieder festgestellt wird, dass sich Verkehrsteilnehmer nicht an die vorgeschriebene Geschwindigkeit halten. Es wird vermutet, dass das 30er-Zonen-Schild gleich an der Einmündung am Bannholzweg durch die Kurve nicht unbedingt die nötige Beachtung findet. Durch rücksichtslose Fahrweise dort kamen hier schon mehrfach Tiere zu Schaden, was bei den Anwohnern verständlicherweise Frust und Wut ausgelöst hat. Auch dieser Antrag muss jetzt an die Verkehrskommission zur Anordnung weitergeleitet werden.


Auch über die Modalitäten der vier Wahlen am 26. Mai 2019 wurde von Ortsvorsteher Hoffmann berichtet, da sich hier verschiedene Vorschriften teilweise geändert haben. Auch wurde von ihm darauf hingewiesen, dass für diese Wahl jede Menge Wahlhelfer benötigt werden, da die Kandidaten auf den Listen für Gemeinde- und Ortschaftsrat für dieses Amt ja nicht zur Verfügung stehen können. Die Liste ist zwar schon gut gefüllt, für weitere Wahlhelfer ist allerdings immer noch Platz. Wer möchte, kann sich gerne noch bei der Ortsverwaltung melden.
  

Die Seniorenfeier war Gegenstand einer Nachlese im Ortschaftsrat. Die Räte berichteten von viel positiver Resonanz der Besucher, wobei sicher auch die etwas andere Programmgestaltung diesmal für ein Wohlfühlen der Senioren gesorgt hatte. Ortsvorsteher Hoffmann wollte es auch diesmal nicht versäumen, allen Programmgestaltern, allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sowie vor allem Hausmeister Pittmann recht herzlich für die aufopfernde Tätigkeit im Hintergrund zu danken, dass die Halle dann doch noch angenehm temperiert war. Die eingegangene Spende wird gerne für kleinere Anschaffungen für die Halle verwendet, auch dafür herzlichen Dank an die Senioren.
 
Unter Mitteilungen und Anfragen wurde vom Ortsvorsteher berichtet, dass die Geschwindigkeitsmessung in der Rainbach doch bemerkenswerte Ergebnisse gebracht hat.

So wurde zum Beispiel die Höchstgeschwindigkeit beim Anwesen Fischer in Richtung Bergfeste mit 108 km/h gemessen, wobei die meisten Fahrer sicher nicht so schnell unterwegs waren, allerdings fuhren 85 % dort bereits mit 48 km/h den Berg hoch, was ja auch schon etwas zu viel ist.
 
Das Buswartehäuschen in der Rainbach hat schon wieder eine großflächige Verzierung erhalten. Da diese nicht bestellt war, wurde Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Nun wird anhand des „Gemäldes“ geprüft, wer der „Künstler“ war, um ihm dann die Kosten für die Renovierung zu präsentieren.
  
Der Termin für den nächsten Stadtputztag wurde auf den 30. März 2019 festgelegt. Die ehrenamtlichen „Dilsberger Landschaftsputzer“ treffen sich wie immer um 9.oo Uhr auf der Tuchbleiche, wo dann die Einteilung der Reinigungstrupps erfolgt. Das abschließende Mittagessen erfolgt dann nach 12.oo Uhr beim THW in Neckargemünd im neuen Depot in Kleingemünd.
        
OR Bericht Plakat Der Ortsvorsteher berichtet erneut von seinem Anlauf, Infos sowohl über die Aufschaltung von Telekom auf den Funkmast als auch über die Anbindung an das schnelle Internet zu bekommen. Es ist fast unmöglich, entsprechende Kontakte aufzubauen, um Konkretes zu erfahren. Es gibt aber neue Hoffnung. Der Ortschaftsrat und die Bevölkerung werden zeitnah entsprechend informiert. 
  
Hoffmann erinnerte auch noch einmal an die Vereinsbesprechung am Donnerstag, 21. Februar 2019 um 19:00 Uhr im Rathaus in Dilsberg. Dort werden nicht nur Termine besprochen, die Vereinsvertreter haben hier auch Gelegenheit, ihre Fragen los zu werden.

  
Am Ende des öffentlichen Teils der Sitzung teilte Hoffmann mit, dass die Ortsverwaltung spontan etwas tun will, um die Autofahrer in den 30er Zonen in Dilsberg auf die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung hinzuweisen. Dazu werden in den nächsten Tagen „Erinnerungsplakate“ aufgehängt. Bleibt zu hoffen, dass diese Hinweise ernst genommen werden, weil die Ortsverwaltung nur bitten kann, tun müssen die Anwohner das dann letztendlich selbst.
   
Nun hatte der Rat noch die Punkte im nichtöffentlichen Bereich abzuarbeiten und nach der Sitzung hatte man noch Gelegenheit, sich ein wenig außerhalb von Tagesordnungen auszutauschen.

Bernhard Hoffmann
Ortsvorsteher 19.02.2019