TB Kinderwettkampf01
Viel Turnen, viel Trubel und ein Tamburin
Die Turnkinder zeigten in der Graf-von-Lauffen Halle ihr Können
11. Juli 2018
 
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 Ein Bote zwischen Kindern und Turnierleitung. So beschrieb Felix Hölzer seine Aufgabe beim Wettkampf des Kinderturnens. Zu überbringen hatten Felix, sein Bruder Moritz und Nils Erbes eine Menge. Die Ergebnisse von zahlreichen Wettkämpfen gingen durch ihre Hände.
 
Wie weit ist Lotta gesprungen? Wie viele Meter entfernt landete Lucas Ball. Alle Zahlen wurden in der Graff von Lauffen-Halle von Eltern gemessen und notiert.
 
Sie stoppten die Zeit, unterstützten und motivierten. „Nicht von unten werfen“, wies Turnleiterin Gabriele das kleine Mädchen an, das den gelben Ball fest in der Hand hielt. Als diese erneut ausholte, flog der Ball weit und in schönem Bogen. Die Kinder auf der Bank klatschten. Schneller als die Turner von einer Hallenseite zur anderen Rennen konnten, wurden auch schon die Punkte addiert. Das übernahm Sandy Hölzer.
 
Währenddessen konnten sich die Sportler und Eltern am mitgebrachten Buffet bedienen. So viel hatten wir noch nie“, staunte die Turnleiterin, „und das ist mein 19. Wettkampf.“ Das lege aber auch an ihrer neuen Kollegin Rebecca Nikolaev, die seit dieser Turnsaison das Kinderturnen gemeinsam mit Gabriele Fröhlich organisiert.
  
Für Erfrischung sorgte der selbstgepresste Apfelsaft, den Rolf Scholl gespendet hatte. „Von Opas Obstwiese“, erklärte dieser, „da sind wirklich nur Äpfel drin, kein Zucker und kein Wasser.“ Bei den durstigen Kindern kam das gut an.
   
Bevor die Sieger aufs Treppchen steigen durften, zeigte die Eltern-Kind Truppe einen Ausschnitt aus ihren Turnstunden. Um zu viel Trubel zu vermeiden, hatte ihr Wettkampf schon in der regulären Turnstunde stattgefunden. „Und los“, rief Leiterin Fröhlich.
 
Mit Mama oder Papa an der Hand rannten die Kleinen durch die Halle. Die Kinder der anderen Gruppen hatten sich, schon ein bisschen kribbelig vor Aufregung, ums Siegertreppchen versammelt.
 
Das Gemurmel schwoll an, als Turnleiterinnen fröhlich und Nikolaev mit einem bunt gefüllten Korb vor dem Podest auftauchten. Nur mit dem Schlag aufs Tamburin kehrte Stille ein. „Einmal ist das Tamburin schon kaputt gegangen“, bemerkte eine Mutter. Gabriele Fröhlich bedankte sich bei allen Helfern.
  
Dann wurde der erste Preis verliehen, eine bunte Süßigkeitentüte für das Turnmitglied, das am regelmäßigsten in die Turnstunde kommt. Rosa lief nach vorne und nahm die Tüte entgegen. In der Gruppe der dreijährigen durfte Lotta Verhalen oben auf das Siegerpodest klettern.
 
Bei den Vierjährigen hatte Nico Stemmer die besten Ergebnisse erzielt. Felix Dörr war der Fitteste der fünfjährigen gewesen und bei den Vorschulkindern freute sich Sophie Ruf über den ersten Platz. Die Süßigkeiten wurden von den meisten Turnern gleich verputzt. Doch das machte nichts, denn Bewegung, hatten an diesem Tag alle genug.

Text & Bilder: Sarah Rondot
16.07.2018
 
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