Dilsbergwappen115x80 Bericht aus dem Ortschaftsrat

Sitzung 14. August 2017
    
Es war ein vorliegendes Baugesuch und die vom Bürgermeister angeforderten Investitionswünsche für Dilsberg, die den Ortsvorsteher veranlasst haben, mitten im August zu einer Sitzung des Ortschaftsrates einzuladen, zu der fast alle Ratsmitglieder anwesend waren, eines sogar direkt aus Italien.
  
Auf einem Grundstück, das an die Straße „Im Bildsacker“ angrenzt, möchte eine Bau-Interessentin ein Atelier und Gewächshaus erstellen. Dieses Grundstück liegt nach dem Flächennutzungsplan im Außenbereich, was nach § 35 Baugesetzbuch eine Bebauung grundsätzlich ausschließt. Ausnahmen können nur erteilt werden für landwirtschaftliche oder gartenbauliche Erzeugerbetriebe oder für Betriebe zur Erzeugung von Energie, sofern bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Das bedeutet: Ein solches Objekt ist nicht genehmigungsfähig, selbst wenn das Ortschaftsrat und Gemeinderat es befürworten würden. Schon allein aus diesen, aber auch aus weiteren Gründen sprach sich der Ortschaftsrat einstimmig gegen diese Bauvoranfrage aus. (Diesem Votum hat sich inzwischen auch der Ausschuss für Bauen und Umwelt des Gemeinderates angeschlossen.)

Vollzug meldete der Ortsvorsteher bei der Fertigstellung des Buswartehäuschens vor dem Tor. Am 24. August um 17:30 Uhr soll eine kleine  Einweihungsfeier vor Ort stattfinden, zu der auch die Spender eingeladen sind.
  
Ein noch erheblich länger in Planung befindliches Objekt, der Fahrradständer ist nun im Burghof unter der Linde montiert. Er ist zwar nicht mit einer Ladestation versehen. Die E-Bike-Fahrer/innen können jedoch beim Burgpächter Ihre Akkus aufladen.

Über die bei der Stadt zu beantragenden Haushaltsmittel für das Jahr 2018 ist schon auf früheren Sitzungen des Ortschaftsrat verhandelt worden: Bei dieser Sitzung ging es nur noch um die Prioritätensetzung. So stehen nun an den ersten vier Stellen: Die Erneuerung der Straßendecke des Siedlerwegs bis zum Friedhof, die Renovierung des Torturms einschließlich der Installation einer Fernsteuerung für die dort befindliche Bürgerglocke, die Planung des Feuerwehrhauses und die Anlage eine Buswendekreisels in Dilsbergerhof.

Schließlich gab es noch folgende Informationen von Ortsvorsteher Hoffmann bzw. einzelnen Ratsmitgliedern:

  • Der Dilsberg-Besuch der Finanzministerin des Landes, Frau Sitzmann war nur von kurzer Dauer, sodass ein Eintrag ins Goldene Buch des Ortsteils nicht möglich war.
     
  • Die beiden Mitarbeiter des Gemeindevollzugsdienstes der Stadt werden im September in der Feste eine Ortsbegehung mit dem Ortsvorsteher durchführen. Dabei sollen sie auf die besonderen Problemzonen des ruhenden Verkehrs dieses Bereiches aufmerksam werden.
     
  • Der Obst- und Gartenbauverein hat die Anlage am früheren Wasserreservoire des Dilsbergerhofes renoviert. Für diesen ehrenamtlichen Einsatz ist vor allem den beiden „Hefemern“ Rudolf Maurer und Ludwig Greulich und Klaus Storch vom Dilsberg zu danken.
     
  • Die Tourist-Information gab bekannt, dass durch die Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes der Burgstollen nunmehr vom 1.Oktober bis zum 30. April geschlossen bleiben wird. Bis Ende September kann also noch mit der Entrichtung des Burg-Eintrittsgeldes der Schlüssel für den Stollen beim Burgpächter ausgeliehen worden.
     
  • Beklagt wurde, dass in der Touristen-Haupt-Saison kein gastronomischer Betrieb auf dem Dilsberg geöffnet war. Das gab zwar am Wochenende und montags eine Chance für den Kaffeeausschank des Fördervereines der Evang. Kirchengemeinde, der allerdings damit an seine Kapazitätsgrenzen kam.

  • Mit den besten Rest-Urlaubswünschen entließ Ortsvorsteher Hoffmann die Mitglieder des Ortschaftsrates in einen noch lauen Sommerabend.
      
    Walter Berroth
    19.08.0217