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Drei Tassen für die neue Pfarrerin
Gemeinde hieß Michaela Deichl mit Gottesdienst willkommen –
Diese wünscht sich mehr Vernetzung und will lange bleiben
8. Oktober 2017
  
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Eine ganze Gemeinde als Geschenk. Das bekam die neue Pfarrerin von der Kirchengemeinde Dilsberg und Leiterin des "Geistliches Zentrum Kloster Lobenfeld", Michaela Deichl bei ihrer Einführung.
  
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Drei Pfarrerinnen haben die Dilsberger seit 2004 eingeführt und verabschiedet. „Das können wir inzwischen gut“, sagte Karin Ullrich-Brox, die Vorsitzende des „Förderverein Evangelische Kirchengemeinde Dilsberg“.
    
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Doch diesmal lag ein anderer Geist in der Luft: Pfarrerin Deichl hat mit ihrem Mann bereits eine Wohnung auf dem Dilsberg bezogen und kündigte an: „Ich würde sehr gerne meine restliche Amtszeit hier verbringen.“ Dementsprechend festlich wurde sie im Gottesdienst und mit einem Empfang willkommen geheißen.
     
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„Tut mir auf die schöne Pforte“, – zu diesem Lied zogen Michaela Deichl, Pfarrer Thomas Lehmkühler, Dekan Ekkehard Leytz, die Mitglieder des Ältestenkreises und Mitglieder des Bezirkskirchenrates ein. Der Gottesdienst stand unter dem Motto „Gott schenk uns ein neues Herz und einen neuen Geist“. Dekan Ekkehard Leytz leitete den offiziellen Teil. Die Geistlichen und der Ältestenkreis nahmen die Pfarrerin in ihre Mitte. Dekan Leytz legte ihr die Hände auf.
   
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Als frischgebackene Pfarrerin der Region stand sie sofort zum Predigen an der Kanzel. Auf dem Dilsberg wolle sie ihr Herz bei der Arbeit immer dabei haben, sagte sie. Hier möchte sie ein inneres Zuhause finden. „Ich wünsche mir, dass es auch Vernetzungen gibt, zum Beispiel zwischen Dilsberg und Lobenfeld.“ Die Kirche oben auf dem Berg und das Kloster unten im Tal böten gute Orte für seelische Auszeiten, so die Pfarrerin. Mit „Cantate Brasilia“, sorgten die „Choryfeen“ für ausgelassene Stimmung. Die Gemeinde war optimistisch, ihre neue Pfarrerin auch.
    
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In der Tuchbleichen-Halle gab die Trachtenkapelle Dilsberg den Ton an.
      
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Hier begrüßten Schuldekan Manfred Hilkert, Prof. Dr. Christoph Schneider-Harpprecht, Kai Neureuther für den Ältestenkreis Wieblingen, Martin Oemler Vorsitzender des Ältestenkreises Dilsberg sowie der Leiter der kath. Seelsorgeeinheit Neckargemünd Pfarrer Karl Endisch und gaben der Pfarrerin warme Worte mit auf den Weg.
   
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Auch Bürgermeister Frank Volk und Ortsvorsteher Bernhard Hoffmann begrüßten die neue Pfarrerin. "Als echte Kurpfälzerin aus der Heidelberger Altstadt fühlen sie sich hier bestimmt wohl“, spekulierte Volk. Hoffmann überreichte als Geschenk ein Bild von der evangelischen Kirche Dilsberg mit den Worten: „Falls sie mal wieder im winterlichen Nebel verschwindet.“
  
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Sogar Mitglieder ihrer alten Gemeinde aus dem Heidelberger Stadtteil Wieblingen waren gekommen. Gleich drei Tassen mit Dilsberg-Motiv nahm Deichl für ihr neues Heim entgegen, die Schenker meinten mit einem Augenzwinkern: „Wenn eine grad schmutzig ist, können Sie einfach die nächste benutzen.“ Viele Besucher blieben anschließend noch für einen Plausch mit der neuen Pfarrerin.
    
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Den musikalischen Abschluss gestalteten Anna Nußko und die Trachtenkapelle mit „Gabriella’s Song“, die Pfarrerin summte mit. „Zu euch kommen jetzt auch Leute, die sonst nie in die Kirche gehen“, versprachen Mitglieder der Wieblinger Gemeinde, „die kommen jetzt, weil Michaela Deichl bei euch ist.“
   
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Die Moderation hatte Markus Winter vom Ältestenkreis Dilsberg übernommen und für kulinarische Abwechslung sorgte der Förderverein der evangelischen Kirche Dilsberg.
   
Text: saro (RNZ)
Bilder: bz & saro (Bilder Kirche)
14.10.2017
 
Den musikalischen Abschluss gestalteten Anna Nußko mit „Gabriella’s Song“.
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