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Kasperle rettet auf Burg Dilsberg den Schatz des Königs
Puppenspieler Adrien Megner bringt Kinder und Erwachsene zum Lachen
7. August 2016
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Die Sommertour des Kölner Kindertheaters „Papiermond“ führte durch insgesamt 14 Städte und die vorletzte Station war auf der Burg Dilsberg. Eine sagenhafte Kulisse auch für den Hauptakteur, das Kasperle, der den Schatz des Königs retten musste. Seit vier Jahren gastiert Puppenspieler Adrien Megner auf dem Dilsberg und hat sich längst in die Herzen der kleinen und großen Zuschauer gespielt. Seinen überwiegend selbst hergestellten Figuren verleiht er mit seiner individuellen, charakteristischen Stimme Leben und lässt sie charmant mit dem Publikum in Kontakt treten.
 
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Das hat sich inzwischen herumgesprochen und so gab es mit knapp 150 Zuschauern einen neuen Besucherrekord auf der Burg. Immer mehr Bänke wurden aufgestellt, damit alle einen Platz fanden. Die Frage, was denn wichtig sei beim Kasperletheater wichtig sei, beantworteten die Kinder spontan: „Leise sein und mitmachen!“ Prima, jetzt konnte es losgehen, Vorhang auf!
 
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Der Kasper will in Urlaub fahren und bittet Maus Fridoline auf seine Wohnung aufzupassen. Unterdessen begrüßt der König seinen neuen Diener, den Räuber. Der wurde aus dem Gefängnis entlassen und will angeblich ehrlich arbeiten. Mürrisch tritt er seinen Dienst an und lacht sich scheckig als er hört, dass er Goldmünzen polieren soll.
 
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Von wegen ehrlich, kurzum schnappt er die Schatztruhe und schleppt sie weg. Der König ist verzweifelt und schickt den Polizist hinterher. Auf einer Tröte ruft er den Kasper um Hilfe, doch es kommt nur Fridoline als Urlaubsvertretung. Die befindet der König zu klein und zu schwach und nicht geeignet zur Räuberjagd, deshalb verständigt er Kasper, der herbeieilt. „Du bist meine letzte Hoffnung!“, lässt ihn der König wissen, bevor er sich auf den Weg zum Räuberwald macht.
 
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Fridoline schmollt zunächst, folgt ihm dann aber um zu beweisen, dass sie sehr wohl zur Räuberjagd taugt. Im Drachenwald leben gefährliche Drachen, doch den Kasper findet der der Drachen nett und Fridoline leiht er sogar ein Taschentuch. Goldstücke zählen ist ganz schön anstrengend, deshalb legt sich der Räuber erst mal schlafen. Die Gelegenheit nutzt Fridoline und versteckt sich in der Schatzkiste.
 
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Als der Räuber aufwacht und weiterzählen will, erschrickt sie ihn als Geist, der den Schatz bewacht. Als der Räuber das Spiel durchschaut liefert er sich mit Maus und Kasper eine wilde Verfolgungsjagd, doch die beiden können samt Schatz entkommen. Die Kiste bringen sie zum König, das Tuch zum Drachen und den Polizist schicken sie zum den Räuber, um ihn zu verhaften.
 
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Der König ist erfreut und als Kasper berichtet, dass Fridolin ganz schön mutig war, entschuldigt er sich bei ihr: „Du bist eine kleine, große, starke, mutige Maus und bekommst eine Belohnung.“ Alle sind begeistert und jetzt kann Kasperle beruhigt in Urlaub fahren.
 
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Im Burgareal ist eine tolle Akustik, besser als in manchem Gebäude und so lässt sich von allen Plätzen das Spiel bestens verfolgen. Die Kinder sind mit Freudeneifer dabei und greifen Fragen der Puppen sofort auf. Lautstark unterstützen sie das Geschehen auf der Bühne und wenn es mal zu doll wird, erscheint der Kasper und bittet sie um etwas Zurückhaltung damit sein Plan gelingt und schon wird es wieder merklich ruhiger.
 
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Hier spürt man die Erfahrung des Puppenspielers, der es geschickt versteht die Zuschauer zu fesseln. Auf seinen Erfolg angesprochen berichtet er: „Kinder lassen sich schnell begeistern, wenn man sie ernst nimmt.“ Und das tut er, für ihn ist das Puppenspiel eine Berufung und die fröhlichen Gesichter der kleinen Zuschauer seine Motivation und mit seinen zeitgemäßen Geschichten zaubert er selbst den Erwachsenen ein Lächeln ins Gesicht.
 
Text: boe
Bilder: bz
© www.dilsberg.de   08.08.2016
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