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Filmreifes Frühlingskonzert der Trachtenkapelle Dilsberg
Kapelle und Solisten überzeugten mit anspruchsvollem  Programm
12. März 2016
 
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Wenn der Musikverein Trachtenkapelle Dilsberg zu seinem Frühlingskonzert einlädt steht das Programm unter einem bestimmten Motto, in diesem Jahr „Filmreif“.
 
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In der Graf von Lauffen-Halle hieß Vorsitzender Reinhard Greulich Besucher und insbesondere Bürgermeister Horst Althoff, Ortsvorsteher Bernhard Hoffmann und Stellvertreter Karlheinz Streib, Verbandsdirigent Dennis Nußbeutel sowie eine Abordnung der Musikfreunde aus Endenburg willkommen.
 
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Am Anfang der Konzertplanung steht für Dirigent Walter Nußko die Suche nach dem Motto. Filmmelodien liegen im Trend und sind für das Publikum mit Wiedererkennungseffekt. Sobald das Motto steht, geht es um die Auswahl der Stücke. Auch wenn Filme nicht unbedingt sein Ding sind, ab sofort waren Filmabende angesagt, um ein Gespür für die Musiksequenzen zu bekommen. Es braucht seine Zeit bis das Programm steht, denn immer wieder fragt sich Nußko: „Kann ich das so machen?“ Originalmelodien arrangiert er speziell für seine Musiker und bastelt registerweise so lange an den Noten bis alles zusammen passt.
 
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Nach einem grandiosen Auftakt mit James Bond und Titelmelodien aus vier Filmen, übernahm Klarinettistin Vera Ohlhauser die Moderation und führte mit prägnanten Informationen an die Stücke heran.
 
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Bei „Forrest Gump“ standen die Flötistinnen Sophia Ohlhauser, Sophie Watzelt und Anna Briesnitz im Mittelpunkt und erinnerten gekonnt an den Oscar prämierten Film. „Spiel mir das Lied vom Tod“ beinhaltet im Original ein Solo auf der Mundharmonika, einen Part den Dorothea Jacobs auf der Melodica übernahm und für Nervenkitzel á la Wilder Westen sorgte.
 
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„Im weißen Rößl“ ist eine lustige Komödie mit bekannten Evergreens die man kennt und spontan mitsingt. Hier glänzte Karim Choukair als singender Oberkellner Leopold und fragte unter anderem galant: „Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist?“ Romantisch wurde es in „Aschenbrödels Tanz“, ein Kultfilm der seit Jahren im Weihnachtsprogramm der Fernsehsender nicht fehlen darf. Der  Musikverein, für den Walter Nußko die Noten selbst schrieb, brachte die rührende Geschichte zu Gehör.
 
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Mit der wunderschönen, dramatischen Ballade von Adele und dem Bond Titelsong „Skyfall“ ließ Anna Briesnitz aufhören und sorgte für wohlige Gänsehaut. Der nächste Beitrag „Wir zwei - My dva“ tanzte aus der Reihe, doch nur bezüglich des Mottos, denn es handelte sich um keine Filmmelodie, aber ein Frühlingskonzert ohne Solisten-Polka ist unvorstellbar. Ein gekonnter Part für zwei Routiniers, Andreas Link am Flügelhorn und Hans-Walter Ziegler am Tenorhorn.
 
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Mit Kurt Fuchsenthaler teilt Andreas Link seine Leidenschaft zur Polka und Musikerkollege Joachim Hofmann stiftete die Noten „Von Freund zu Freund“. Solisten und Kapelle begeisterten mit rhythmischen Passagen und lyrischer Triomelodie, ein Polka die ins Ohr ging. In eine weit entfernte Galaxie entführte der Musikverein mit der „Star Wars-Saga“. Musikalisch geheimnisvoll erklang das Zusammenspiel der Flöten und Bässe, helle, schöne Melodien und dunkle Töne, die das Gute und Böse charakterisierten.
 
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Für die Musiker eine anspruchsvolle Herausforderung und am Ende siegten wie im Film die Guten. Herausforderungen liebt auch Sänger Karim Choukair, der den Evergreen „The Lion sleeps tonight“ interpretierte und mit afrikanischen Rhythmen den König der Löwen weckte. Der nächste Titel „I will follow him“ war ein lang gehegter Wunsch von Moderatorin Vera. Die Hauptstimme übernahmen die Saxophone und weckten temperamentvoll Erinnerungen an die amerikanische Filmkomödie „Sister Act“ mit Whoopi Goldberg.
 
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Irgendetwas Tolles zum Singen wünschte sich Sängerin Anna Briesnitz, besser bekannt unter ihrem Mädchenname Nußko und glänzte in der Rolle der österreichischen Kaiserin Elisabeth. Ihr Name hat sich geändert, ihre großartige Stimme nicht. Mit dem Lied „Ich gehör nur mir“ holte sie glanzvoll das Genre des Musicals auf den Dilsberg und sorgte für große Gefühle.
 
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Bevor sich der Musikverein mit „Adieu mein kleiner Gardeoffizier“ musikalisch verabschiedete, dankte Vorsitzender Greulich allen die zum Gelingen des Konzerts beigetragen hatten, allen voran den zahlreichen Gästen für die tolle Atmosphäre sowie der Trachtenkapelle und den Solisten für die wochenlange Probearbeit. Als Beispiel für die gute Jugendarbeit nannte er Moritz Kaiser, der sein erstes Konzert mit der Kapelle bestritt.
 
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Sein besonderer Dank galt Dirigent Walter Nußko für die musikalische Gesamtleitung sowie seinem Schwiegersohn Arne Briesnitz, der für den richtigen Ton und passendes Licht sorgte.
 
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Ein herzliches Dankeschön sprach er dem Sportschützenverein aus, insbesondere Erwin Lanzer und seinem fleißigen Team für die Küchenhilfe bezüglich der Speisen und Getränken. Es ist inzwischen eine schöne Tradition, dass sich die beiden Vereine bei ihren Festen gegenseitig unterstützen.
 
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Nach einem kurzen Bühnenumbau übernahmen die Musikerkollegen der Trachtenkapelle Mückenloch und boten zum Ausklang eines gelungenen Frühlingskonzerts einen weiteren musikalischen Leckerbissen.
 
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Unter der bewährten Leitung von Dirigent Karlheinz Dorner unterhielten die Musiker mit einem bunten Mix an guter Stimmungsmusik und rundeten den Abend gekonnt ab.
 
 "Kleine Kostprobe? Film ab!"
  
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Text: boe
Bilder: bz
© www.dilsberg.de   13.03.2016
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