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Jugendfeuerwehr entsorgte ausgediente Weihnachtsbäume
Banderolenservice - damit die Spende in die richtigen Hände gelangt
10. Januar 2015
 
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Alle Jahre wieder rückt am Samstag nach dem Dreikönigstag die Jugendfeuerwehr aus, um mit tatkräftiger Unterstützung der aktiven Wehrleute die ausgedienten Weihnachtsbäume einzusammeln. Ein Service der gern angenommen wird, denn einerseits lässt sich für eine freiwillige Spende der rieselnde Geselle problemlos entsorgen und andererseits unterstützt man damit die Nachwuchsarbeit der Floriansjünger.
 
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Ein stürmischer Wind pfiff um die Bergfeste, als zwölf Kinder und neun Aktive am Feuerwehrhaus eintrafen, wo sie Einsatzleiter Jochen Schmidt begrüßte und die Teams einteilte.
 
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Beim Nachwuchs war es für manche das erste Mal und entsprechend stolz schlüpften sie in ihre Feuerwehrmontur. Dazu gab es für jeden eine blaue Mütze mit weißem Aufdruck „Jugendfeuerwehr“. Einheitlich ausgestattet konnte es losgehen und jeder Straßenzug nach abgeschmückten Tannenbäumen durchforstet werden.
 
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Während die Großen die rieselnden Gesellen schwungvoll auf die Rolle hinterm Traktor hievten, klingelten die Kleinen an der Tür und baten freundlich um eine Spende. Teilweise wurden die Einsatzkräfte bereits erwartet, denn die Kinder freuten sich ein „Scheinchen“ in den Feuerlöscher zu stecken, der als Spendendose diente.
 
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Auf dem Anhänger sorgte ein Mann für Ordnung und verstaute die Bäume, damit möglichst viele draufpassen. Aufgrund des starken Windes wurde mancher Baum an windgeschützter Stelle deponiert und war erst auf den zweiten Blick zu entdecken. Doch darauf hatte der „letzte Mann“ ein besonderes Auge und schleppte übersehene Tannen per Muskelkraft an.
 
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Mit dem vollen Anhänger ging es dann zum Friedhof-Parkplatz im Dilsbergerhof, wo die Bäume in einen großen Container der AVR Sinsheim wanderten. Von hier werden sie in den nächsten Tagen zur ökologischen Weiterverwertung abgeholt und gehäckselt.
 
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Eine Methode die sich bewährt hat und gemeinsam mit den Kameraden aus Mückenloch praktiziert wird, die mit großem „Hallo“ hier ebenfalls zum Ausladen eintrafen.
  
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Alle Jahre wieder und doch war es dieses Mal eine Premiere, denn erstmals wurde ein Banderolenservice angeboten. Da in den letzten Jahren auch auf dem Dilsberg immer wieder Kuverts gestohlen wurden, weshalb dringend von der Befestigung von Bargeld an den Bäumen abzuraten ist, ließen sich die Dilsberger etwas Neues einfallen. Wer am Abholtag nicht zu Hause war konnte in den örtlichen Geschäftsstellen von Sparkasse und Volksbank seine Spende bequem im Voraus entrichten und erhielt eine rote Banderole, die am Baum zu befestigen war. So konnte man sicher sein, dass die Spende in den richtigen Händen landete. Wie wichtig diese Aktion ist, die auch im nächsten Jahr wieder angeboten wird, zeigte sich erneut, da auch dieses Mal wieder aufgerissene, leere Kuverts an den Bäumen vorgefunden wurden.
 
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Für eine lustige Begebenheit sorgten die Windverhältnisse, denn als die Sammler bei einer Bürgerin an der Haustür läuteten und um eine Spende baten, beteuerte diese, dass sie keinen Baum rausgestellt habe. Zu Recht, denn von der schräg gegenüberliegenden Straßenseite erschien ihr verdutzter Nachbar und erklärte: „Ich habe zwar eine Banderole aber keinen Baum mehr.“
 
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Zur Mittagszeit kehrten die Feuerwehrmänner und -frauen zum Ausgangspunkt zurück, wo sie mit einer warmen Mahlzeit empfangen wurden und die hatte sich jeder redlich verdient. Der stellvertretende Abteilungskommandant Andreas Weitzell dankte den Teilnehmern und ganz besonders Andreas Erles, Eugen Mayer und Rudolf Maurer, die auch in diesem Jahr ihre Traktoren und Anhänger zur Verfügung gestellt hatten.
 
Text: boe
Bilder: bz
© www.dilsberg.de   11.01.2015
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