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Dem Peru-Kreis der
katholischen Kirchengemeinde Dilsberg war es gelungen „The Young
American Virtuosi“ - die Stipendiaten der Kulturstiftung des
Rhein-Neckar-Kreises, für ein Benefizkonzert zugunsten der
Partnergemeinde Mótil in Peru zu gewinnen. Musikliebhaber ließen
sich diesen Genuss nicht entgehen und lauschten voller Begeisterung
den virtuosen Klängen dieser fantastischen jungen Musiker. Für den
Peru-Kreis sprach Marek Jaworek der Familie Borowsky seine
Hochachtung für ihre Solidarität aus und wünschte den Besuchern:
„Lassen sie sich von der Musik inspirieren.“ |
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Die großartige
Musikerfamilie aus dem amerikanischen Maryland hat bereits
zahlreiche internationale und nationale Preise erhalten und
begeistert bei Konzerten mit ihrer fantastischen Technik und
einzigartigen Musikalität. Elizabeth Borowsky (Klavier), Emmanuel
Borowsky (Violine) und Frances Grace Borowsky (Violoncello)
faszinierten sowohl als Solisten wie auch durch ihr harmonisches
Zusammenspiel und boten klassische Musik vom Feinsten. |
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Vater Professor
Charles H. Borowsky führte in charmanter Weise durch das Programm
und begrüßte die Zuhörer: „Guten Abend Freunde, wir fühlen uns
als Teil der Familie!“ Mit Blick auf die peruanische
Partnerfahne, erinnerte er daran, dass in Peru über die Hälfte der
Bevölkerung in Armut lebt: „Wir wollen teilen, die Musik und
alles was wir haben!“ und welche Melodie konnte besser zur
Stimmung des Tages passen als „El Condor Pasa“, mit der die Musiker
das Konzert bewegend eröffneten. Mozarts „Ave Verum“ und das „Ave
Maria“ von Bach/Gounod klangen faszinierend durch das Kirchenschiff.
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Das jüngste
Familienmitglied Frances Grace begeisterte mit Bachs Suite in C Dur,
spielte alle sechs Sätze und somit eine der schwierigsten
Solopartien für Violincello. In faszinierender Schnelligkeit ließ
Pianistin Elizabeth ihre Finger über die Tasten des Flügels gleiten
und entlockte ihm die schwierigsten Tonfolgen in unvergleichlicher
Präzision. |
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„Jeux d´eau“ – das
Spiel des Wassers, erklang speziell für den Geschäftsführer der
Kulturstiftung, Paul Schäfer. Wechselweise plätscherte das Element
mal friedlich rauschend und dann wieder temperamentvoll sprudelnd.
Virtuos beherrscht Emmanuel die Violine und lässt den Bogen elegant
über die Saiten gleiten. Bei „Zigeunerweisen“ von Pablo de Sarasate
ließ er getragenen wehmütigen Passagen, das überschäumende
temperamentvolle Zigeunerleben folgen und riss das Publikum förmlich
mit. |
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Während des
Aufenthalts im Kommandantenhaus komponierten die drei Musiker,
inspiriert durch Natur, Legenden und Menschen vom Dilsberg „Postcards
from Dilsberg“, dessen Weltpremiere die Besucher an diesem Abend
erlebten. Die fünf Postkarten widmeten sie den Einwohner der
Gemeinde und die Premiere der Kulturstiftung. Die dazugehörige CD
wird im September 2008 erscheinen und in der „Dilsberger Keramik“
sowie bei „Amazon“ erhältlich sein. |
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Mit „Music from
Around the World“ arrangiert von Elizabeth Borowsky neigte sich ein
wunderschönes Konzert dem Ende entgegen. Nach nicht enden wollendem
Applaus und Standing Ovations erklang noch einmal „El Condor Pasa“,
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bevor sich Barbara
Berberich, die langjährige frühere Leiterin des Peru-Kreises, mit
den Worten „Unser Herz ist voller Freude!“ bei den Musikern
bedankte und einen Präsentkorb überreichte. |
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| Zur Unterhaltung führte die
Tanzgruppe „Anni Richter“ historisch gewandet mittelalterliche Tänze
auf. |
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| Im Pfarrhof trafen sich Besucher mit
der Musikerfamilie zum allgemeinen Austausch bei einem kleinen
Imbiss und gemeinsam sang man deutsche Volkslieder, bevor es
endgültig hieß Abschied zu nehmen. |
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Den Aufenthalt auf
dem Dilsberg resümierte Prof. Borowsky als erfolgreich und
bereichernd. „Wir haben etwas mehr gemacht als Mark Twain. Wir
haben mit euch Wasser, Wein und Bier getrunken und dabei
herausgekommen sind die Postkarten vom Dilsberg.“ |
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